Der Eggenburger Musikstipendiat 2011: Narrengold
Das diesjährige Eggenburger Musikstipendium wird an die Gruppe Narrengold vergeben.
Begründung:
Die Gruppe Narrengold verdient das Eggenburger Musikstipendium aus folgenden Gründen: Rîan der Spielmann, Samoth Teufelstrommler und Filia, die schöne Jungfer präsentieren ihre Version des Mittelalters schwungvoll und mit hohem Unterhaltungswert. Es fällt nicht schwer, sie sich auf einem bunten Treiben inmitten eines fiktiven, mittelalterlichen Marktes oder einer Hochzeit auf einem Dorfplatz vorzustellen.
Musikalisch überzeugen sie durch Beherrschung von Instrumenten und Stimme sowie durch rhythmische und intonatorische Genauigkeit und Liebe zum Detail. Ihre Musik ist mitreißend, da der Part der Rhythmusinstrumente gut bedacht ist. Die Musiker verstehen es, mit wenigen Mitteln ein gutes Arrangement zu machen.
Die Texte sind inhaltlich amüsant und sprachlich gut verständlich. Der Vortrag erfolgt lebendig und mit schauspielerischer Hingabe, die vielfältige Instrumentenauswahl trägt zur akustischen Abwechslung bei und fordert zum Tanzen auf. Den Titel „Spielleute“ können sie sich daher mit Fug und Recht auf die Brust heften, ihre Darstellung trägt dem Anspruch gebührend Rechnung.
Die Jury
Georg Geml (nicht-stimmberechtiger Vorsitz)
Julia Kainz
Daniela Rzepa
Florian Seidl
Arnulf Zeilner

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